Vergleich Zahnzusatzversicherung

ARAG Z100 - Erfahrungen

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Re: ARAG Z100 - Erfahrungen

Beitrag von bjorn1967 » 18.05.18, 01:41

Bei mir möchte die ARAG trotz einschlägigem rechtsverbindlichem BGH-Urteil (Aktenzeichen III ZR 147/09) die Ziffern 2197 und 6100 der GOZ nicht bei gleichzeitiger Berechnung anerkennen. Ich werde die Anerkennung und Bezahlung wohl per Anwalt durchsetzen müssen.

Re: ARAG Z100 - Erfahrungen

Beitrag von Samson » 09.01.18, 15:46

Moin,
habe meinen Z100 gekündigt.
Leistungsverweigerung bei dritter PZR im Jahr obwohl dies im Vertrag bzw. den Versicherungsbedingungen nicht ausgeschlossen ist.
Dauern Abzüge bzw. Streichungen von Rechnungspositionen, die man als Laie der Zahnmedizin nicht beurteilen kann.
Die möglichen 100% gabs nie, da nach Vertrag dann keine GKV Leistungen erfolgen dürfen. Hatte aber immer irgendeine Position die GKV ist, somit immer max. auf 80% Prozent aufgestockt.
Z100 ist ein Marketing Blender und eigentlich, von der Leistung, nur ein Z80.
Bei konkreten Nachfragen zu Minderungen und der Bitte diese anhand der Versicherungsbedingungen zu erläutern gibt's nur WischiWaschi Textbausteine mit Hinweisen auf Studien, die kein Mensch kennt und auch nicht Vertragsbestandteil sind. Alles unseriös.
Für mich ein rundum ärgerlich Paket nach fast 10 Jahren wechsele ich zu - keine Schleichwerbung.
VG
Samson

Re: ARAG Z100 - Erfahrungen

Beitrag von Wow » 01.12.17, 05:55

Gast hat geschrieben:ich finde, die ARAG Z 100 ist nicht zu empfehlen. völlig überteuert und jedes jahr wird der beitrag um ca. 50 euro erhöht, unabhängig davon, ob man leistungen in anspruch genommen hat oder nicht. habe keinen vergleich mit anderen zusatzversicherungen, aber ich ärgere mich sehr über diese abzocke und werde schnellstmöglich kündigen.


Oh Gott. 50 EUR pro Jahr?
Also, ich habe den Tarif seit 9 Jahren. Begonnen habe ich mit 25 EUR und bezahle nun 40 EUR. Wenn deine Angaben stimmen würden, müsste ich jetzt 425 EUR pro Jahr bezahlen .... *grins

Re: ARAG Z100 - Erfahrungen

Beitrag von Claudia » 19.11.17, 09:56

Ich habe die ARAG Z100 seit über 10 Jahren. Ich habe bis heute keine Probleme gehabt. Eine größere Behandlung (2 Implantate und zwei Kronen) von 4000 EUR wurde auch korrekt abgerechnet, so dass ich einen Eigenanteil von 20 % hatte. Hier muss man natürlich beachten, dass die ARAG nicht pauschal 80 % übernimmt. Es heißt bis zu 80%. Deren Zahlungen sind immer abhängig von den Zahlungen der normalen Krankenkasse. Würde theoretisch die Krankenkasse 80 % bei einer Implantatbehandlung übernehmen, so würde die ARAG gar nichts mehr bezahlen. Das würde aber auch im Umkehrschluss heißen, wenn die normale Krankenkasse gar nichts leistet, springt die ARAG mit 80 % ein. Wenn die Krankenkasse nur 20 % übernimmt, so bezahlt die ARAG 60%. Eigentlich logisch, oder? ;-)

Wie gesagt, ich habe die Versicherung seit über 10 Jahren und habe noch nie Probleme mit der ARAG gehabt. Ich bin froh diese Versicherung zu haben. Trotz der hohen monatlichen Kosten von ca. 43 EUR.


Lieben Gruß

Claudia

Re: ARAG Z100 - Erfahrungen

Beitrag von Gast » 06.09.17, 15:11

Dito,ich habe die gleichen probleme,es wird zeit,das einmal jemand diese versicherungen rechtlich überprüft

Re: ARAG Z100 - Erfahrungen

Beitrag von Maximilian Waizmann » 15.02.15, 02:24

@Piko:

Dass die Krankenkassenleistung bei den 80% angerechnet wird, steht in den Vertragsbedingungen.

Ob Rechnungsbestandteile als erstattungsfähig anerkannt werden, z.B. Höhe der Materialkosten als "angemessen" angesehen wird, das ist natürlich immer Einzelfallabhängig zu prüfen und da kann man sicherlich geteilter Meinung darüber sein. Wenn Sie der Ansicht sind, dass Leistungen zu Unrecht gekürzt werden, haben Sie verschiedene Möglichkeiten dagegen vorzugehen:

Möglichkeit 1:

wenn Sie über einen (guten) Versicherungsmakler abgeschlossen haben, kontaktieren Sie diesen und bitten ihn um Prüfung / Reklamation des Sachverhaltes.


Möglichkeit 2:

wenden Sie sich an den Ombudsmann für die PKV, um den Sachverhalt prüfen zu lassen


Möglichkeit 3:

Deutschland ist ein Rechtsstaat - wer der Meinung ist, um sein Recht gebracht worden zu sein, hat gottlob die Möglichkeit, sich an einen Rechtsanwalt zu wenden und sein Recht durchzusetzen (Gerichtskosten / Anwaltskosten zahlt im Fall eines Erfolges der unterlegene Versicherer)


Es liegt an Ihnen, sich zu wehren, wenn Ihre Vorwürfe begründet sind.

Viele Grüße

Maximilian Waizmann

Re: ARAG Z100 - Erfahrungen

Beitrag von Piko » 10.01.15, 20:12

ARAG Z 100 ist Kundentäuschung
Standard -Kosten (z.B. bei Brücken oder Kronen) werden nicht gemäß üblicher Zahnarzt-Rechnung anerkannt:
Es werden zu keinem Zeitpunkt 80% der tatsächlichen Kosten laut Rechnung erstattet. Einzelposten werden zum Nachteil des Kunden
manipuliert, Zahntechnikerkosten bestritten oder gar nicht anerkannt:
Falls Die Krankenkasse eine Zuzahlung leistet wird diese Leistung von der fingierten Rechnungsgrundlage abgezogen, so das bei einer
Kostengrundlage von real 2500,- schlußendlich nur etwa 500,- ausgezahlt werden.

Re: ARAG Z100 - Erfahrungen

Beitrag von JOJO » 10.09.14, 11:02

Vorsicht bei ARAG Z100
Bei notwendigen Versicherungsleistung z.B in Österreich wird nach "kulantem" Gutdünken ein
nicht nachvollziehbarer Betrag geleistet, der in keiner Relation zu den versprochenen
100 bzw. 80 % aus den Versicherungsbedingungen steht.
Die gesetzliche Kasse hat genau nach den deutschen Vorgaben geleistet.
Die ARAG anerkennt diese gesetliche Leistung nicht und bewertet eine nichtkassenärztliche Behandlung im Ausland als reine Privatbehandlung und fühlt sich dadurch aus der Pflicht genommen. posting.php?mode=reply&f=11&t=1096#

Re: ARAG Z100 - Erfahrungen

Beitrag von Maximilian Waizmann » 14.03.14, 15:30

Hallo Markus,

erstmal:

Ich denke, dass Sie das Prinzip der Leistungsberechnung im Z-100 etwas missverstanden haben:

Es werden nicht 80% vom "Eigenanteil" erstattet, sondern 80% vom "erstattungsfähigen Gesamtrechnungsbetrag", abzüglich der GKV-Vorleistung.

Das bedeutet, wenn die gesamte Rechnung voll "erstattungsfähig" anerkannt worden wäre, hätte sich folgende Rechnung ergeben:

617 Euro x 80% = 493,60 Euro

abzüglich 126 Euro GKV-Anteil

= 367,60 Euro


(insofern nicht die von Ihnen berechneten 392 Euro).


Zu den Abzügen:


1. Funktionsdiagnostik ist leider ein beliebtes Streitthema, wenn es um die Behandlung von nur wenigen Zähnen geht.

Die meisten Versicherer (nicht nur die ARAG!!!) stehen hier auf dem Standpunkt, dass die gesonderte Berechnung derartiger Leistungen nur bei "umfangreichen" Zahnersatz-Maßnahmen medizinisch notwendig ist, d.h. wenn gleichzeitig mehrere Zähne mit Zahnersatz (z.B. Kronen, Brücken, etc.) versorgt werden.

Wenn diese Leistungspositionen bei einer "Einzelkrone" gesondert berechnet werden, lehnen die meisten Versicherer das ab.

Ich würde Ihnen empfehlen, sich vom Zahnarzt noch mal eine individuelle Begründung ausstellen zu lassen, warum er aus medizinischer Sicht diese Leistungen
abgerechnet hat.


2. wie hoch war denn der Kostenanteil für die "Verblendung" (siehe Laborkostenbeleg)?

Einige Versicherungsunternehmen erstatten Verblendungen nur an den "sichtbaren" Zähnen, wobei die Definition des Sichtbereiches durchaus je nach Versicherungsgesellschaft
unterschiedlich ist.

Bei ARAG ist die Verblendgrenze allerdings NICHT explizit in den AVB geregelt. Manche Versicherungsunternehmen schreiben das klar in die AVB, dass z.B. nur bis Zahn 5, Zahn 6 oder Zahn 7 geleistet wird - wenn das in den AVB geregelt ist, dann ist das natürlich eine klare Angelegenheit, wo sich nichts rumdiskutieren lässt.

Bei ARAG hat man durchaus Chancen, dass insbesondere an einem 6er-Zahn geleistet wird, wenn man ein wenig hartnäckig bleibt. Evtl. kann auch hier der Zahnarzt eine Begründung liefern (die müsste natürlich "tatsächlich" auch zutreffen!!!), beispielsweise wenn Sie allergisch oder stark sensibel auf gängige Metalllegierungen reagieren, oder wenn Sie eine besonders große Mundöffnung haben (und man somit auch den 6er-Zahn bei "normalem" Lächeln sehen kann!).


Wenn Sie die Versicherung über einen Makler abgeschlossen haben, sollten Sie diesen zu Rate ziehen und ihn bitten, Sie ggf. bei der Reklamation zu unterstützen - dafür müssen Sie ihm natürlich etwas "Futter" vom Zahnarzt liefern (siehe meine Ausführungen).

Viele Grüße und viel Erfolg


Maximilian Waizmann

Re: ARAG Z100 - Erfahrungen

Beitrag von Maximilian Waizmann » 03.03.14, 14:35

Hallo Eduard,

Kann mich den negativen Erfahrungen nur anschließen.
Haben heute zum wiederholten Male eine Ablehnung der eingereichten Rechnungen bekommen. Es geht da um kieferorthopädische Behandlungen und wenn in den Unterlagen steht, die Arag zahlt 80% wenn die Gkv nicht zahlt, dann gehe ich davon aus, dass betrifft auch einzelne Leistungen, wie z.B. elastische Bögen. Für die Arag bedeutet es aber, wenn die GKV einen Teil übernimmt, sind sie komplett rauß und zahlen für keinerlei Leistung mehr.
Sie suchen einfach nur nach Möglichkeiten nichts zahlen zu müssen. Ich werde jetzt so schnell wie möglich kündigen und das gesparte Geld kann ich dann wenigstens für zusätzlich anfallende Rechnungen nehmen. Kann vor Arag Z100 nur warnen!


Hier muss man ganz klar sagen:

In den Bedingungen ist bei ARAG ganz klar geregelt, dass eben nur solche KFO-Behandlungen übernommen werden, wo die GKV gar nichts bezahlt.

Hier der Auszug aus den Original-Bedingungen des Z-100 (Stand 2009):

* Kieferorthopädie
Bei Kindern und Jugendlichen, die das 18. Lebensjahr noch nicht
vollendet haben, erfolgt in der GKV eine Einstufung der Zahn- und
Kieferfehlstellungen je nach Schwere in sog. Kieferorthopädische
Indikationsgruppen (KIG 1 bis 5). Bei Einstufung in eine der KIG-
Gruppen 3, 4 oder 5 besteht ein Leistungsanspruch gegenüber der
GKV; in diesen Fällen erfolgt keine Leistung aus den Tarifen Z100
oder Z70. Bei einer medizinisch notwendigen kieferorthopädi-
schen Behandlung ohne Leistungsanspruch gegenüber der GKV –
z.B. bei Einstufungen in KIG 2 oder bei Personen nach Vollendung
des 18. Lebensjahres – werden die Aufwendungen mit den tarifli-
chen Sätzen erstattet.



Entweder haben Sie die Bedingungen bei Abschluss des Tarifes nicht gelesen oder - falls der Abschluss über einen Versicherungsmakler erfolgte - sind Sie möglicherweise nicht richtig über den Leistungsumfang aufgeklärt worden.

Der ARAG können Sie in diesem Fall jedenfalls keinen Vorwurf machen, denn die ARAG verhält sich tarifgemäß. Sie können doch nicht der ARAG die Schuld daran geben, dass Sie einen
Versicherungsschutz abgeschlossen haben, der nicht jeden erdenklichen Fall einschließt?

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