Vergleich Zahnzusatzversicherung

Barmenia ZG VERTRAGSKÜNDIGUNG

Re: Barmenia ZG VERTRAGSKÜNDIGUNG

Beitragvon Dirkxx » 28.11.11, 21:45

Sind Sie auch von der Barmenia:-)

Ich melde mich wenn ich in dem Fall weiter gekommen bin.

Vielen Dank!
Dirkxx
 

 

Re: Barmenia ZG VERTRAGSKÜNDIGUNG

Beitragvon Maximilian Waizmann » 16.12.11, 20:20

Hallo Dirk,

nein :-) ich versuche nur ein wenig Neutralität reinzubringen und zu hinterfragen, wer sich wo möglicherweise falsch verhalten hat (Sie, der Zahnarzt oder der Versicherer).

Viele Grüße

Maximilian Waizmann
Maximilian Waizmann
 
Beiträge: 542
Registriert: 25.03.11, 15:57

Re: Barmenia ZG VERTRAGSKÜNDIGUNG

Beitragvon Gast » 10.05.12, 14:58

Maximilian Waizmann schreibt:


Die Aussage Ihres Zahnarztes, dass wohl erst mit Erstellung eines Kostenplanes o.Ä. ein "Schadenfall" eintritt ist leider definitiv falsch. Auch die reine Feststellung eines Defektes an einem Zahn oder vorhandenem Zahnersatz führt leider bereits zum eintritt des "Versicherungsfalls", unabhängig davon, ob sofort oder erst einige Zeit später eine Behandlung erfolgt.

Ansonsten würde ja jeder erst dann eine Versicherung abschließen können, wenn er weiß, dass er sie bald in Anspruch nehmen muss - das kann und ist nicht wirklich Sinn einer "Versicherung", das dürfte hoffentlich jedem einleuchten.


Diese Annahme/Ausssage von Herrn Waizmann ist ziemlich fragwürdig:

Wenn ich ein neues Auto kaufe und die regelmässigen Inspktionen korrekt ausführen lasse,
darf der Autmechaniker auch jedes Jahr empfehlen, gleich auch die Radlager, Glühbirnen, Bremsbeläge, -Scheibe, und Sonstiges zu tauschen, "...da die nicht ewig halten und kaputtgehen können, und so auch kein extra Werkstattbesuch notwendig ist".

Es ist eine Empfehlung! - keine Notwendigkeit. Wo kein Schaden/Abnutzungserscheinung vorhanden ist, bzw. auch nicht erkennbar ist,
kann eine Versicherung sich bei einem Leistungsanspruch nicht darauf berufen, dass bei der (vlt. dokumentierten) Empfehlung "...bereits ein Eintritt des Versicherungsfalls..." aufgetreten ist.
D.h. m.A.: Eine Empfehlung des Arztes bzgl. einer möglichen/zukünftigen Behandlung ("...Weisheitszähne halten nicht auf Dauer und sollten mal raus...") ist keine(!) konkrete Absicht und Planung (mit Zeitangabe, Behandlungsablauf, Kosten, etc.)

Andy
Gast
 

Re: Barmenia ZG VERTRAGSKÜNDIGUNG

Beitragvon Gast » 10.05.12, 15:02

zumal wenn zwischen Leistungsanspruch und "Empfehlung" mehrere Jahre liegen...

Andy
Gast
 

Re: Barmenia ZG VERTRAGSKÜNDIGUNG

Beitragvon Maximilian Waizmann » 22.05.12, 13:06

Hallo Andy,

diese Aussage ist nicht fragwürdig, sondern zutreffend. Sorry, aber so sieht es aus.

Wenn ich ein neues Auto kaufe und die regelmässigen Inspktionen korrekt ausführen lasse,
darf der Autmechaniker auch jedes Jahr empfehlen, gleich auch die Radlager, Glühbirnen, Bremsbeläge, -Scheibe, und Sonstiges zu tauschen, "...da die nicht ewig halten und kaputtgehen können, und so auch kein extra Werkstattbesuch notwendig ist".

Es ist eine Empfehlung! - keine Notwendigkeit. Wo kein Schaden/Abnutzungserscheinung vorhanden ist, bzw. auch nicht erkennbar ist,
kann eine Versicherung sich bei einem Leistungsanspruch nicht darauf berufen, dass bei der (vlt. dokumentierten) Empfehlung "...bereits ein Eintritt des Versicherungsfalls..." aufgetreten ist.
D.h. m.A.: Eine Empfehlung des Arztes bzgl. einer möglichen/zukünftigen Behandlung ("...Weisheitszähne halten nicht auf Dauer und sollten mal raus...") ist keine(!) konkrete Absicht und Planung (mit Zeitangabe, Behandlungsablauf, Kosten, etc.)


Wenn Sie ein neues Auto kaufen und der Mechaniker Sie ganz allgemein über die Haltbarkeit von Reifen aufklärt o.Ä., dann ist das natürlich kein "Schadenfall". Vergleichbar wäre das damit, dass mir mein Zahnarzt sagt, dass eine Krone im Regelfall 10 bis 15 Jahre hält.

Stellt der Mechaniker allerdings starke Abnutzungserscheinungen am Reifen fest und "empfiehlt" Ihnen, die Reifen erneuern zu lassen (auch wenn Sie "möglicherweise" noch einige Monate halten könnten), dann ist das ein "Schaden" / Versicherungsfall - zu vergleichen mit der Feststellung, dass der Zahnarzt feststellt, dass eine Krone erneuerungsbedürftig ist und Ihnen diese Empfehlung ausspricht, auch wenn die Krone möglicherweise noch ein halbes Jahr halten könnte (evtl. sogar länger?).

Die Grenzen sind hier natürlich schwer definierbar, daher ist selbst die juristische Definition eines "Versicherungsfalles" mehr als schwammig und auslegungsbedürftig - aber das ändert ja nichts daran, dass ein festgestellter Schaden mit Behandlungsempfehlung ein eingetretener "Versicherungsfall" ist.

Viele Grüße

Maximilian Waizmann


Zuletzt als neu markiert von Anonymous am 22.05.12, 13:06.
Maximilian Waizmann
 
Beiträge: 542
Registriert: 25.03.11, 15:57

Vorherige

Zurück zu Barmenia Zahnzusatzversicherung

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste