Vergleich Zahnzusatzversicherung

ARAG Z100 - Erfahrungen

Re: ARAG Z100 - Erfahrungen

Beitragvon AZeising » 28.03.12, 18:29

Kann ich leider nur voll bestätigen. Habe meine Versicherung bei der ARAG gekündigt Kein Grund war meinem"Vertragspartner" zu nichtig, um Kostenübernahmen abzulehnen. Eine schlechte Erfahrung. Nie mehr ARAG!
AZeising
 

 

Re: ARAG Z100 - Erfahrungen

Beitragvon nicole1203 » 02.04.12, 18:12

Ich kann auch nur negatives über diese Versicheung berichten.

Zum einen fing es schon damit an, als ich die Rechnung für meine Zahnreinigung eingereicht habe. Es heißt "professionale Zahnreinigung 100%". Komisch ...ich habe eine Rechnung in Höhe von 80€ eingereicht und habe nur 59,92€ erhalten!

Jetzt habe ich eine Krone bekommen. Da fing es schon wieder damit an, weil man Arzt meint, er setzt mir was vernünftiges ein... da bekommt man bei einer Vollverblendeung schon nur 80% statt 100%. Die Berechnung im Internet ist echt super. Mein Eigenanteil von 20% von den Gesamtkosten. Jetzt habe ich die Brechnung der Erstattung erhalten. Ich bezahle 88,18€ mehr, da nicht in die Berechnung die Kosten für Zahnfarbenbestimmung, Vollverblendung (wo man eh schon 80 statt 100 bekommt???!!!) und das Ätzen unberücksichtig blieben.
Ich habe jetzt für den Zahn statt 121,89€ volle 210,07 bezahlt!

Das ist langsam echt traurig und macht mich sauer. Ich zahle 36€ im Monat...wofür? Ich werde mich jetzt nach einer neuen Versicherung umsehen!
nicole1203
 

Re: ARAG Z100 - Erfahrungen

Beitragvon Maximilian Waizmann » 04.04.12, 12:54

Hallo Nicole,

Zum einen fing es schon damit an, als ich die Rechnung für meine Zahnreinigung eingereicht habe. Es heißt "professionale Zahnreinigung 100%". Komisch ...ich habe eine Rechnung in Höhe von 80€ eingereicht und habe nur 59,92€ erhalten!


Ich vermute mal ganz stark, dass die Rechnung "pauschal" ausgestellt war. Das Problem bislang war einfach, dass es für die professionelle Zahnreinigung keine festen Abrechnungsziffern in der GOZ gab, so dass sich die Zahnärzte bis Ende letzten Jahres mit anderen Abrechnungswegen behelfen mussten. Das ging von Analogberechnungen bis hin zu ganz "wilden" Pauschalabrechnungen ohne jegliche GOZ-Ziffern. Die Versicherer (und zwar nicht nur die ARAG) hatten gerade mit Pauschalabrechnungen so ihre Probleme und haben dann teilweise Korrekturen vorgenommen wie in diesem Fall. Man hätte - wenn man gewusst hätte "wie" man genau abrechnen muss - auch bislang bei der ARAG schon mehr als diese knapp 60 Euro bekommen können, z.B. durch Ansetzung zusätzlicher Abrechnungsziffern.

Jetzt habe ich eine Krone bekommen. Da fing es schon wieder damit an, weil man Arzt meint, er setzt mir was vernünftiges ein... da bekommt man bei einer Vollverblendeung schon nur 80% statt 100%. Die Berechnung im Internet ist echt super. Mein Eigenanteil von 20% von den Gesamtkosten. Jetzt habe ich die Brechnung der Erstattung erhalten. Ich bezahle 88,18€ mehr, da nicht in die Berechnung die Kosten für Zahnfarbenbestimmung, Vollverblendung (wo man eh schon 80 statt 100 bekommt???!!!) und das Ätzen unberücksichtig blieben.
Ich habe jetzt für den Zahn statt 121,89€ volle 210,07 bezahlt!


Wie wäre es, wenn Sie sich die Bedingungen der Versicherung VOR Abschluss mal genauer angeschaut hätten? Dann wären Sie sich von vornherein darüber im Klaren gewesen, dass die Leistung für Zahnersatz im Normalfall 80% beträgt und nicht 100%. Die 100% gibt es nur dann, wenn Sie sich für die gesetzliche Mindestversorgung (Regelversorgung) entscheiden - aber das ist ja nicht die Schuld der Versicherung, wenn Sie das im Vertrag nicht gelesen / überlesen haben o.Ä.. Oder sehen Sie das anders?

Die Zahnfarbenbestimmung ist im Normalfall eine Leistung, welche der Zahnarzt im Rahmen der entsprechenden GOZ-Ziffer bereits übernimmt und nicht seperat abrechnen kann / darf (wird in der Praxis leider immer wieder trotzdem gemacht). Auch das sicherlich nicht die Schuld der Versicherung.

Versicherungen haben leider gewisse Grenzen - anders wären auch die Beiträge nicht finanzierbar. Eine Versicherung die alles zu 100% zahlt ohne irgendwas zu prüfen, da müssten Sie vermutlich noch mehr als das doppelte an Monatsbeiträgen rechnen, was sicherlich auch nicht im Sinne der Versicherten wäre.


@Azeising: leider wieder mal ein kurzes Statement ohne Schilderung Sachverhalt - was soll man damit anfangen? Möglich, dass es gute Gründe für den Versicherer gab, die Kostenübernahme abzulehnen? Leider kann das nicht näher beurteilt werden, da Sie sich etwas kurz halten...

Viele Grüße

Maximilian Waizmann
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Re: ARAG Z100 - Erfahrungen

Beitragvon Gast » 12.04.12, 16:23

UNZUFRIEDEN!

1. Seit 13 Schriftwechseln versuche ich von der Arag die medizinisch notwendigen Narkosekosten (300,-) erstattet zu bekommen.
Ärztliches Atest mit Notwendigkeitsbegründung habe ich vorgelegt.
Die Arag stellt sich quer und behauptet per Ferndiagnose die Narkose wäre nicht notwendig gewesen.
Was soll man dazu noch sagen??? ... ich habe jetzt erstmal an die Zahnärztekammer geschrieben. Seit 2 Wochen leider noch keine Antwort. ... hat vielleicht jemand einen Tip was ich noch anstellen muss / könnte, um zu meinem Recht zu kommen?

2. Als ich der Arag 2007 beigetreten bin lang der Tarif Z100 bei 21euro pro Monat.
Mittlerweile wurde der Beitrag auf 35 euro pro Monat angehoben.
Das ist ungefähr der selbe Beitrag den ich auch zahlen würde, wenn ich erst jetzt, im Alter von 44 Jahren beitreten würde.
Von Beitragsstabilität kann also keine Rede sein!
Gast
 

Re: ARAG Z100 - Erfahrungen

Beitragvon Maximilian Waizmann » 20.04.12, 14:36

Hallo Gast,

zum ersten Punkt kann ich natürlich auch nichts sagen, da auch ich nicht beurteilen kann, ob die Narkose in ihrem Einzelfall medizinisch notwendig war.

Zum zweiten Punkt:

da haben Sie sicherlich Recht, dass der Tarif alles andere als Beitragsstabil war. Allerdings muss man natürlich sagen, dass Beitragserhöhungen im Prinzip das Leistungsinanspruchnahmeverhalten (was für ein Wort :-) der Versicherten wiederspiegelt. Die Beiträge werden ja nicht nach Lust und Laune angepasst, sondern mit steigenden Leistungsausgaben. D.h. wenn die Versicherten insgesamt viel Leistungen bekommen, dann wirkt sich das leider auf die Beiträge aus.

Dass hier der Beitrag des einzelnen nicht immer im Verhältnis zu den in Anspruch genommenen Leistungen steht, das liegt leider in der Natur der Sache. Von einer Versicherung profitieren immer nur manche Versicherungsnehmer; andere bezahlen ein und werden vom versicherten Risiko nicht getroffen (und sollten sich dann trotzdem freuen, weil sie gute Zähne behalten haben).

Aber ich kann natürlich jeden verstehen, der sauer ist, wenn sein Tarifbeitrag über kurze Zeit stark ansteigt, das würde mir sicherlich nicht anders gehen.

Viele Grüße

Maximilian Waizmann
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Re: ARAG Z100 - Erfahrungen

Beitragvon GulliverOO7 » 22.04.12, 11:01

Bei der Versicherung Z100 scheint man Probleme zu bekommen, sogar wenn es an kleinste Versicherungsbeträge , wie ich jetzt selbst gerade merken musste.
Ich habe eine Z100 (männlich) Versicherung seit 1.1.2007. Kosten 2007: 24,98 , Steigerung zum 1.4.2010 auf 31,63€ und die seit Dez. 2012 41,67€ kostet. Ich hatte Z100 bis jetzt nie in Anspruch genommen. Abgesehen von den unverschämten Steigerungen zahlen sie dann nicht einmal solche Kleckerbeträge wie nachfolgend erwähnt:

Auszug aus meinem Brief an die ARAG:
"Bei einem Eigenanteil von 604,64€ haben Sie mir 347,40€ erstattet. Das sind 57%. Wenn das kein Rechenfehler bei Ihnen ist, dann halte ich diese Versicherung für Betrug und die Werbung mit 100% Erstattung für irreführend und wettbewerbswidrig. "

Abgeschickt am 14.3.12 und bis jetzt keine Reaktion (22.12.12). Aus Prinzip werde ich das gerichtlich klären lassen . Meine Rechtschutzversicherung hat mir schon grünes Licht gegeben.

Die Versicherung habe ich übrigens bei Herrn Waizmann abgeschlossen.

Ich hoffe, das Geschilderte hilft jemandem bei der Entscheidungsfindung.
MfG G.L.
GulliverOO7
 
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Re: ARAG Z100 - Erfahrungen

Beitragvon Maximilian Waizmann » 22.04.12, 11:30

Hallo Gulliver,

um was für eine Behandlung geht es konkret? Zahnersatz? Zahnbehandlung? Was wurde genau von ARAG moniert?

Bevor Sie das ganze Ihrem Rechtsanwalt übergeben, sollten Sie zunächst versuchen, den Fall über uns klären bzw. prüfen zu lassen, wenn die Versicherung auch über uns abgeschlossen wurde.

Viele Grüße

Maximilian Waizmann
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Re: ARAG Z100 - Erfahrungen

Beitragvon Gast » 22.04.12, 13:34

Hallo Herr Waizmann, danke für Ihren Tipp. Schicken Sie mir bitte Ihre Kontaktdaten (EmailAdresse). Ich könnte auch den Brief hier veröffentlichen, wäre aber nicht schmeichelhaft für die ARAG Z100.
Es geht um eine kleine Brücke (Ein Zahn, zwei Kronen, Silber), also um eine Minivariante wie man schon der Höhe der Rechnung sieht. Wenn die Versicherung innerhalb von zehn Tagen nicht einmal, höflicher Weise, eine Eingangsbestätigung schickt, dann mache ich mir meinen eigenen Reim darauf (Schreiben ging per Post und per Email an die Versicherung).
Die Abrechnungsmethode der Arag z100 müsste prinzipiell mal auf den Prüfstand gestellt werden.
MfG G.L.
Gast
 

Re: ARAG Z100 - Erfahrungen

Beitragvon Maximilian Waizmann » 14.05.12, 22:35

Hallo Gulliver,

wenden Sie sich einfach an mich unter E-Mail info [at] zahnzusatzversicherung-experten.de

Bitte schicken Sie mir Versicherungsnummer, Kopien der eingereichten Belege und eine Kopie des Abrechnungsschreibens mit kurzer Schilderung des Sachverhalts aus Ihrer Sicht.

Viele Grüße

Maximilian Waizmann
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Re: ARAG Z100 - Erfahrungen

Beitragvon Gast » 22.05.12, 14:12

Hallo Maximilian

(betr.: das Posting 5 Posts weiter oben)

Zitat: "zum ersten Punkt kann ich natürlich auch nichts sagen, da auch ich nicht beurteilen kann, ob die Narkose in ihrem Einzelfall medizinisch notwendig war."

Nein, dass können Sie natürlich nicht. Und wenn die ARAG sich korrekt verhalten würde, dann müssten sie eingestehen, dass auch sie nicht per Ferndiagnose behaupten kann, dass die Norkose unnötig war.
Die ARAG hat mir weder in den Mund geschaut, noch Röntgenbilder für ihre Beurteilung angefordert.
Die ARAG stellt sich per Ferndiagnose (ohne Fallspezifische Kenntnisse darüber zu haben) über die Beurteilung des Behandelnden Arztes. ... Das kann doch nicht wahr sein!! Das ist echt dreist!
Mein Versicherungsvertreter ist auch an der Starrköpfigkeit der ARAG gescheitert und hat mir den OMBUTSMANN zur Klärung der Angelegenheit empfohlen. An den habe ich mich nun gewendet. Außerdem habe ich die BaFin angeschrieben, die der Sache nun nachgeht.
Es ist eine Pharse ... und mir scheint es so, als würden die Sachbearbeiter Erfolgsprämien für Ablehnungen bekommen.

mfg,
Foh
Gast
 

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