Vergleich Zahnzusatzversicherung

Beitragserhöhung zum 1.07.

Beitragserhöhung zum 1.07.

Beitragvon Ute66 » 05.04.12, 13:15

Guten Tag,

sind von der geplanten Beitragserhöhung nur Neukunden betroffen oder auch die Altkunden. Weiss jemand wann die letzte Beitragserhöhung war und um wieviel Prozent sich dieser erhöhte?

Danke
Ute
Ute66
 

 

Re: Beitragserhöhung zum 1.07.

Beitragvon Maximilian Waizmann » 05.04.12, 14:07

Hallo Ute,

es handelt sich um die erste außerplanmäßige Beitragsanpassung im Premium-Tarif.

Von einer solchen Beitragsanpassung sind immer auch Bestandskunden betroffen. Eine Gewährleistung, dass die Beiträge für Krankenversicherungen auf Dauer "stabil" bleiben, kann Ihnen leider kein Versicherer geben, d.h. außerplanmäßige Beitragsanpassungen aufgrund steigender Leistungsausgaben sind leider bei allen Versicherungsanbietern möglich.

Viele Grüße

Maximilian Waizmann
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Re: Beitragserhöhung zum 1.07.

Beitragvon annel » 24.04.12, 16:58

Maximilian Waizmann hat geschrieben:Hallo Ute,

es handelt sich um die erste außerplanmäßige Beitragsanpassung im Premium-Tarif.

Von einer solchen Beitragsanpassung sind immer auch Bestandskunden betroffen. Eine Gewährleistung, dass die Beiträge für Krankenversicherungen auf Dauer "stabil" bleiben, kann Ihnen leider kein Versicherer geben, d.h. außerplanmäßige Beitragsanpassungen aufgrund steigender Leistungsausgaben sind leider bei allen Versicherungsanbietern möglich.

Viele Grüße

Maximilian Waizmann
annel
 

Re: Beitragserhöhung zum 1.07.

Beitragvon annel » 24.04.12, 17:01

[quote="Maximilian Waizmann"]Hallo Ute,

Ich persönlich finde eine Beitragserhöhung nicht korrekt das sie zu keinem Zeitpunkt Bestandteil meines Vertrages war!!!!!!!!!!!!!!!
Wo kämen wir denn dahin wenn eine Versicherung die ich abschliesse jährlich teurer würde
annel
 

Re: Beitragserhöhung zum 1.07.

Beitragvon Maximilian Waizmann » 24.04.12, 18:11

Hallo Annel,

dann sollten Sie mal Ihren Vertrag genau lesen...

Keine private Krankenversicherung kann Ihnen eine Garantie geben, dass die Beiträge auf Dauer "stabil" gehalten werden können, da niemand die zukünftige Kostenentwicklung kennt (da ja niemand hellsehen kann und wissen kann, wie sich Honorare der Zahnärzte oder Materialkosten zukünftig entwickeln). Insofern ist bei ALLEN Verträgen im Bereich private Krankenzusatzversicherung ein Passus in den Tarifbedingungen enthalten, der vorgibt, dass der Versicherer i.d.R. einmal jährlich die Leistungsausgaben überprüft. Liegen diese einen gewissen Prozentsatz (i.d.R. 5%) über den ursprünglich kalkulierten Leistungsausgaben, dann muss der Versicherer die Beiträge anpassen - und das wie erläutert leider auch für Bestandskunden.

So ist das leider...alles wird teurer im Laufe der Zeit...das macht auch vor Versicherungen nicht halt.

Viele Grüße

Maximilian Waizmann
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Re: Beitragserhöhung zum 1.07.

Beitragvon Gast » 28.04.12, 10:54

Ich habe vor einem Jahr eine solche Zusatzversicherung abgeschlossen - und jetzt erhöht sich mein Beitrag um 15 %.
das find ich - gelinde gesagt - schwierig.
Ich überlege, zu kündigen.
Gast
 

Re: Beitragserhöhung zum 1.07.

Beitragvon Timermatz » 09.05.12, 18:01

Hallo,

ich finde es auch grenzwertig mit einer so massiven Erhöhung!
Mag sein, dass die Gebühren den Kosten angepasst werden müssen!
Irgendwo müßte es aber eine Erhöhungsgrenze geben!
Vorher (Maximilian Waizmann) hieß es ("Liegen diese einen gewissen Prozentsatz (i.d.R. 5%) über den ursprünglich kalkulierten Leistungsausgaben, dann muss der Versicherer die Beiträge anpassen")bei der Zahnersatzversicherung sind es gleich mal über 20 (!) Prozent!
Das alle Jahre und ich bin nach nichtmal 4 Jahren auf der doppelten und in 10 Jahren auf dem 6-fachen Tarif!
Hier ist man doch der Willkür des Versicherers ausgesetzt.
Da heißt es: "Wir sind gesetzlich verpflichtet, die Beiträge ....regelmäßig zu überprüfen und, wenn notwendig, anzupassen. ....müssen wir die Beiträge .... erhöhen. Ihre tariflichen Leistungen bleiben dabei selbstverständlich unverändert."
Ach! Sehr freundlich! Wer bestimmt die Erhöhung?
Wie hoch darf denn eine Erhöhung maximal sein?
Kann eine "verpflichtete Überprüfung" alle 14 Tage zu jeweiligen erhöhten, "notwendigen Anpassungen" führen?
Ich bin erst seit ein paar Monaten Versicherungsnehmer bei der ERGO-Zahnersatzversicherung;
mich hat man per (eigentlich rechtlich fragwürdiger) Telefonakquise dazu überredet!
Wenn ich jetzt kündige verliere ich den Versicherungsschutz und die bisher gezahlten Gebühren.
Wenn nicht, bezahle ich in den kommenden Jahren immer mehr, bis ich evtl. aus wirtschaftlichen Gründen kündigen muss und verliere damit noch mehr! Jetzt bin ich mir sehr unsicher, was besser ist!?
Wie sieht denn hier die rechtliche Grundlage aus? Was darf der Versicherer?
Kennt sich damit jemand aus?
Jedenfalls: Eine Werbung für ERGO ist diese hohe Erhöhung bestimmt nicht!!!
Hier müsste man ggf. eher warnen!?
Timermatz
 

Re: Beitragserhöhung zum 1.07.

Beitragvon Maximilian Waizmann » 25.05.12, 01:38

Guten Tag Timermatz,

Beitragsanpassungen werden von der Bafin überwacht. Die Bafin bestellt einen sog. Treuhänder, der in Zusammenarbeit mit den Finanzmathematikern der Versicherungsgesellschaft die Notwendigkeit und Höhe von Tarifanpassungen abstimmt.

Die Höhe von Beitragsanpassungen richtet sich vereinfacht gesagt danach, wie hoch sich die Kosten gegenüber den ursprünglichen Prognosen erhöht haben. Der Versicherer hat hierbei natürlich gewisse Spielräume, aber im Großen und Ganzen bestimmt nicht der Versicherer die Notwendigkeit und Höhe von Beitragsanpassungen sondern das Verhalten der Versicherten.

Die Höhe einer Beitragsanpassung spiegelt somit das "Leistungsinanspruchnahmeverhalten" (gibt es so ein Wort?) der Versichertengemeinschaft wieder.

Vielleicht sollte man erwähnen, dass die ERGO-Direkt in den letzten Jahren nicht der einzige Versicherer mit derart starkem Anpassungsbedarf war / ist? Die ARAG musste ihren Tarif Z-100 zwei mal hintereinander um jeweils ca. 25% (insgesamt also über 50% in nur zwei Jahren) anpassen. Die CSS Versicherung hat ihren Tarif Flexi ZE-TOP + ZB binnen 3 Jahren 3 mal hintereinander außerplanmäßig angepasst (in Summe ebenfalls rund 40-50% in diesem Zeitraum), die Barmenia hat ihren alten Tarif ZG ebenfalls 3 mal hintereinander um jeweils 20% (teilweise noch mehr) anpassen müssen (in Summe also über 60% Anpassung binnen 3 Jahren).

Wir werden abwarten müssen, was die Zukunft bringt. Aber Fakt ist, dass die ERGO-Direkt sicherlich nicht alleine dasteht mit ihrer Beitragsanpassung, die so erheblich im übrigen gar nicht war - nicht alle Altersgruppen waren gleichstark von dieser Anpassung betroffen.

Viele Grüße

Maximilian Waizmann


Zuletzt als neu markiert von Anonymous am 25.05.12, 01:38.
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