Vergleich Zahnzusatzversicherung

Knochenschwund

Knochenschwund

Beitragvon Elli » 25.10.11, 13:08

Guten Tag,

ich studiere gerade mehrere Angebote der Zahnzusatzversicherer. Wie sieht es bei Central oder auch generell aus, wenn man an unerklärbarem Kieferknochenrückgang leidet. Eine Parodontitis wurde nicht diagnostiziert. Es gibt keine Anzeichen dafür, d.h. weder Zahnfleischbluten noch geschwollenes Zahnfleisch. Das Zahnfleisch zieht sich jedoch immer weiter nach unten. Die Ursache ist nicht ganz klar, könnte jedoch mit einer systemischen Mastzellerkrankung, die den gesamten Körper betrifft, zusammen hängen. Kann mich der Versicherer ablehnen?

Vielen Dank und Gruß
Elli
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Re: Knochenschwund

Beitragvon Maximilian Waizmann » 25.10.11, 14:10

Guten Tag Elli,

zu einer Ablehnung würde der beschriebene Umstand speziell bei der Central Prodent nicht führen.

Ob später ein Leistungsanspruch gegenüber dem Versicherer besteht, wenn Behandlungen notwendig sind, ist allerdings noch mal eine andere. Wenn der beschriebene Knochenschwund schon so weit fortgeschritten ist, dass Behandlungsbedarf in Sachen Zahnersatz gegeben ist, könnte der Versicherer diese Problematik möglicherweise durchaus als bereits vorliegenden Versicherungsfall deklarieren.

Viele Grüße

Maximilian Waizmann
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Re: Knochenschwund

Beitragvon Eli » 25.10.11, 14:22

Vielen Dank für die schnelle Antwort.

Wird mir die Versicherung hier verlässliche Angaben machen können? Oder kommt die Überraschung erst, wenn der Fall akut wird. Wenn die Versicherung keinen genauen Befund verlangt, wie kann ich mich diesbezüglich absichern damit die evtl. in Zukunft entstehenden Kosten von der Versicherung übernommen werden? Im Moment sind alle Zähne fest und eine drohender Zahnverlust ist lange nicht zu erkennen.

Grüße
Elli
Eli
 

Re: Knochenschwund

Beitragvon Maximilian Waizmann » 25.10.11, 16:34

Hallo Elli,

leider haben Sie hier immer nur zwei Möglichkeiten:

1. Möglichkeit:

Sie gehen "offensiv" mit der Thematik um und reichen dem Versicherer schon bei Antragstellung umfangreiche Atteste und Befunde ein mit der Bitte, Ihnen schon vor einem Abschluss genau zu prüfen, ob eine Versicherungsfähigkeit möglicher zukünftig auftretender Folgeerscheinungen o.Ä. schriftlich zu bestätigen.

Wie eine solche Anfrage ausgeht, kann man nicht im vorhinein wissen.

Im besten Falle nimmt der Versicherer Sie an und bestätigt schriftlich, dass er sie vollumfänglich versichert und die aktuelle Zahn / Zahnfleischsituation unbedenklich ist und noch kein Versicherungsfall eingetreten ist.

Im schlechtesten Fall lehnt der Versicherer dankend ab, wenn sie ihm (freiwillig) eine (möglicherweise) problematische Zahnsituation mitteilen.


2. Möglichkeit:

Sie schließen die Versicherung ab und lassen es drauf ankommen, dass der Versicherer später im nachhinein prüft, ob aus seiner Sicht ein "Versicherungsfall" bereits eingetreten war oder nicht.


Viele Grüße

Maximilian Waizmann
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Re: Knochenschwund

Beitragvon Kurt33 » 06.11.11, 20:28

Ich würde an ihrer Stell die erste methode anwenden. Was haben Sie davon, wenn sie am Ende die BEhandlungenselbst bezahlen müssen. Dann lieber anfragen, ob eine Police dieses Risiko mit absichert.


Zuletzt als neu markiert von Anonymous am 06.11.11, 20:28.
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