Vergleich Zahnzusatzversicherung

ARAG Z100 - Erfahrungen

Re: ARAG Z100 - Erfahrungen

Beitragvon Maximilian Waizmann » 22.05.12, 15:20

Hallo FoH,

wie begründet denn ihr Zahnarzt die med. Notwendigkeit und was hält die ARAG dagegen? Das wäre doch mal ganz interessant, das gegenüberzustellen.

Viele Grüße

Maximilian Waizmann
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Re: ARAG Z100 - Erfahrungen

Beitragvon Gast » 23.05.12, 14:54

Hallo Maximilian,

die Begründung des Chirurgen ist, dass der Lippennerv sshr nahe an der stelle liegt wo das Implantat gesetzt wurde.
Jedes leichte Zucken während des Einsetzen des Implantats hätte dazu führen können, dass der Nerv beschädigt wird und meine Lippe gefühllos wird.
Erschwerend kommt hinzu, dass ich in der Vergangenheit öfter Herzrythmusstörung hatte, daher hielt der Chirurg auch die Überwachung meines Kreislaufes duch einen Narkosearzt für notwendig.
Der Chirurg sagte, er würde das ohne Narkose nicht verantworten können, es sei denn ich nehme ihm diese Verantworung ab und unterzeichne dass ich auf eigenen Wunsch auf die Narkose verzichte.
Ist doch klar, dass ich dann die Narkose wähle!

Die ARAG hält dagegen, dass eine Narkose bei Implantatsetzung unüblich sei und nur bei Kindern oder in ganz besonderen Fällen genehmigt wird. Dass ich so ein besonderer Fall bin wollen sie einfach nicht anerkennen, weil ihnen die Begründung micht ausreicht.
In den AGB steht aber, dass als Begründung ein Atest des Arztes beilegt werden muss.
Es ist schon sehr dreist, dass die ARAG den Atest einfach nicht anerkennt!!!
Die tun gerade so, als wenn ich zur eigenen Belustigung geil auf eine Narkose gewesen wäre :-(
Einfach dreist!

lg,
Foh
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Re: ARAG Z100 - Erfahrungen

Beitragvon Maximilian Waizmann » 23.05.12, 16:45

Hallo Foh,

da kann ich Ihre Verärgerung durchaus nachvollziehen, da die Notwendigkeit ja offenbar plausibel dargelegt worden sein dürfte.

Allerdings muss man natürlich schon sagen, dass ein Versicherer nicht verpflichtet ist, jedwedes Attest "blind" anzuerkennen, da auch Fachleute (in diesem Fall Ärzte) unterschiedlicher Ansicht z.B. über die medizinische Notwendigkeit sein können. Insofern liegt es grundsätzlich schon im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten, dass der Versicherer die Notwendigkeit einer durchgeführten Maßnahme anzweifelt und diese Meinung beibehält, auch wenn ein Attest vorgelegt wird.

Für solche Fälle gibt es in Deutschland Gerichte, an die sich jedermann wenden kann, wenn er der Meinung ist, dass ihm Unrecht geschehen ist und er nicht vertragsgemäß behandelt worden ist.

Insofern kann ich Ihnen da leider nur den Rat geben, sich an einen versierten Anwalt zu wenden, der sich im Medizinrecht gut auskennt und über diesen zu versuchen, den Leistungsanspruch durchzusetzen. Beizeiten ist bei manchen Versicherungsgesellschaften noch nicht mal der Weg zum Gericht notwendig, sondern allein schon das Schreiben des Anwalts kann wahre Wunder bewirken...

Viele Grüße

Maximilian Waizmann
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Re: ARAG Z100 - Erfahrungen

Beitragvon Gast » 08.06.12, 13:47

Hallo Maximilian,

re: >>Allerdings muss man natürlich schon sagen, dass ein Versicherer nicht verpflichtet ist, jedwedes AtTest "blind" anzuerkennen<<

Blind ab-erkennen dürfen sie es meiner Meinung nach aber auch nicht!
Wenn die ARAG der Meinung ist, der Chirurg hätte falsch geurteilt, bzw. ein falsches Atest ausgestellt, dann müssen sie ein Gegengutachten machen mit dem dies bewiesen wird … aber einfach zu behaupten der Chirurg würde falsch geurteilt haben ist etwas zu einfach!
So kann es nicht gehen! Wenn das jeder machen würde und Gutachten, bzw. Arteste einfach nicht anzuerkennen, dann führte das einen Artest generell ad-absurdum!
Wie gesagt, die ARAG hat nicht einmal die Röntgenbilder zur Beurteilung des Falls angefordert, auf denn möglicherweise die Lage des Nervs nahe an dem Implantats zu erkennen ist.

Ich habe die ARAG auch gefragt, ob sie noch weitere Ateste benötigen, z.B. von meinem Hausarzt, wegen meiner Kreislaufbeschwerden.
Die Antwort darauf war kurz und knapp: „Weitere Korrespondenz in diesem Fall ist nicht zielführend. Bitte beachten sie unsere vorangegangenen Schreiben. Der Fall ist hiermit abgeschlossen“

Daran sieht man doch ganz deutlich, dass sie überhaupt nicht willens sind ihre vertraglichen Leistungen zu erbringen, bzw. den Fall medizinisch sach- und fachgerecht zu behandeln und zu prüfen. … Das ist wirtschaftlich gesehen auch logisch, denn ein Gutachten wäre mit Sicherheit teurer als die nicht erbrachte Erstattung.
Die ARAG handelt also nach dem Motto den Versicherten zu ermürben bis dieser einfach aufgibt … und der ARAG ist es auch klar, dass es sich für mich nicht lohnt wegen 240 Euro einen Rechtsstreit anzufangen der möglicherweise wesentlich teurer wird, insofern sich überhaupt ein Anwalt finden lässt, der wegen so einem Lappalienbetrag ein Verfahren aufnimmt.
Das ist Strategie … Sehr kundenunfreundlich!

Ich kann nur hoffen, das mein Vorbringen bei dem Ombutsmann und der BaFin etwas bringt.
Das ist für mich immerhin kostenfrei … aber dass die BaFin oder der Ombutsmann sich spezieller als mit einem Formschreiben um die Sache kümmert, davon gehen ich allerdings auch nicht aus. Aber der ARAG wird das zumindest Arbeitszeit für Erklärungen kosten! … ein Wehrmutstropfen für mich ;-)

Letztendlich, was soll’s … ich werde die Versicherung nun nach allen Möglichkeiten ausschöpfen, alles was an meinen Zähnen gemacht werden könnte werde ich machen lassen (auch wenn ich das eigentlich nicht vorhatte) und dann werde ich kündigen und zu einer anderen Versicherung wechseln.
Dann haben die mit ihren Sparmaßnahmen genau das Gegenteil erreicht was sie erreichen wollten!
Wirtschaftliche Strategie ist psychologisch gesehen eben nicht unbedingt wirksam!
;-)

ARAG – NEIN DANKE!

LG,
Foh
Gast
 

Re: ARAG Z100 - Erfahrungen

Beitragvon Gast » 04.12.12, 05:00

ich finde, die ARAG Z 100 ist nicht zu empfehlen. völlig überteuert und jedes jahr wird der beitrag um ca. 50 euro erhöht, unabhängig davon, ob man leistungen in anspruch genommen hat oder nicht. habe keinen vergleich mit anderen zusatzversicherungen, aber ich ärgere mich sehr über diese abzocke und werde schnellstmöglich kündigen.
Gast
 

Re: ARAG Z100 - Erfahrungen

Beitragvon alex » 28.01.13, 16:02

Hallo,

hier mal meine Erfahrungen zur ARAG Zahnzusatz Z90.

Habe einen Antrag Ende November ausgefüllt und wollte den Vertrag abschliessen. Ich muss dazu sagen das ich eine Beißchiene habe und fälschlicherweise eine Zahnspange im Antrag aufgelistet.
Mitte Dezember ist dann eine Nachbearbeitung gekommen und ich musste einen Zahnärztlichen Befundbericht zustälich einreichen. Auf diesen Zahnärztlichen Befundbericht (ZB) sind keinerlei Probleme
o.ä. aufgelistet, trotzdem hat die ARAG kieferothopädische Maßnahmen (kM) vollständig ausgeschlossen. So einen Vertrag habe ich nicht unterzeichnet und wollte das die kM in den Vertrag enthalten
sind. Also habe ich angerufen und wollte das telefonisch klären. ARAG gab mir telefonisch dazu keine Auskunft. Anschliessend wollte ich das per Mail klären doch auch per Mail habe ich keine Auskünfte
bekommen. Mitte Januar ist ein schreiben per Post gekommen das die kM wieder ausgeschlossen wurden. Darauf hin habe ich wieder angerufen und per Mail geschrieben das es nicht i.O. sei und sie
sich doch beim Zahnarzt informieren sollen (Adresse war bereits auf den ersten Antrag und auf den ZB gestanden. Auch hier gab es wieder telefonisch noch schriftlich eine Auskunft und bis heute habe
ich kein Schreiben o.ä. von der ARAG bekommen. Also mit der Bearbeitung ist die ARAG schon sehr langsam! Kommischerweise wurden aber die Beiträge für Dezember und Januar sehr pünktlich abgebucht :oops:
Also nachdem ARAG das so gut bearbeitet hat, bin ich fast der Meinung ich sollte den ARAG vollständig zurückziehen und mir lieber ein anderes Versicherungsunternehmen ansehn.

Gruß
Alex
alex
 

Re: ARAG Z100 - Erfahrungen

Beitragvon Sandra » 29.01.13, 15:34

Auch ich kann von der ARAG Zahnzusatzversicherung nur abraten.
Habe für meinen Sohn die ARAG Z100 vor einigen Jahren abgeschlossen. Nach einem Jahr wurde erstmal der monatliche Beitrag um 26 % erhöht.
Im Dezember nutzten wir das erstemal die Versicherung, da mein Sohn eine Kunststofffüllung brauchte. Doch die ARAG erstattete gerade mal 30% der Kosten, obwohl 100% vereinbart waren.
Jetzt benötigt mein Sohn eine feste Klammer und ich wollte die Mehrkosten (Eigenanteil) Kostenvoranschlag einreichen, doch leider übernehmen sie keine Kosten wenn die Krankenkasse zahlt.
Für was bitteschön brauche ich dann eine Zahnzusatzversicherung??????
Ich werde die Versicherung kündigen. Schade ist nur für die ganzen Jahre, die ich gezahlt habe. Aber damit rechnen die, das Geld haben sie dann im Sack.
Sandra
 

Re: ARAG Z100 - Erfahrungen

Beitragvon Renate » 12.02.13, 21:11

Auch wir können nur negatives von der Arag z100 berichten.
Verkauft wurde uns die Versicherung mit den Worten des Vertreters die volle Kostenübernahme der Rechnung zu übernehnen.
Erst letzes Jahr hatte mein Mann durch Wochen langem Schriftverkehr vielen Telefonaten Ärger.
Im JAHR 2011 stellten wir den Antrag der Heikosten worauf uns 1880.00 genehmigt wurden.Da mir der Bonus von 20% von Krankenkasse fehlte haben wir die Behandlung um ein Jahr verschoben.Den gleichen Antrag reichten wir dieses Jahr erneut ein(KEINE ÄNDERUNG IN DER BEHANDLUNG) nun bewilligt die Arag nur noch 790.00 Euro.Nach Anruf bei unserem Vertreter Herr Kirsten wurde mir mitgeteilt das es nur bei uns Schwierigkeiten gibt.Aus Datenschutzgründen wurde uns gesagt das er keinerlei Auskunft bekommt und wir uns selbst in München melden müssten.Ich bin seit 6 Jahren bei der ARAG frage mich aber heute wozu habe ich dies Versicherung abgeschlossen.
Werde wohl Rechtschutz benötigen.Berichte vom Ergebnis
Renate
 

Re: ARAG Z100 - Erfahrungen

Beitragvon Renate » 04.03.13, 06:07

Hallo
neuester Stand mit Aussage von unserm zuständigen Vertreter Herr Kirsten,der Zahnarzt hat zu hoch abgerechnet er ist zu teuer ,wir sollten uns eine anderen Zahnarzt suchen denn bei diesem Zahnarzt in deren Behandlung ich bin gibt es immer Schwierigkeiten. Das ist nicht das erste mal das wir diese Antwort erhalten haben .Mein Zahnarzt war sehr erfreut über diese Aussage.
Werden weiter BERICHTEN:
Renate
 

Re: ARAG Z100 - Erfahrungen

Beitragvon soso » 12.04.13, 03:47

Hallo,

hab schon ein bisschen Bauchweh und dafür habe ich diese Versicherung nicht abgeschlossen!!

Ich bekomme zwei Implantate und werde jetzt zunächst einen Kostenvoranschlag bekommen. Ich werde dann diesen Kostenvoranschlag mal rüber schicken und schauen was ich als Antwort bekomme. Letztes Jahr hatte ich auch zwei Füllungen für die ich nur 2/3 zurückerstattet bekommen habe, trotz Widerspruch bekam ich nur die Antwort mit diesem 2/3 fachen bla bla bla----- Total Unverschämt ich zahl jetzt auch schon 3 Jahre und habe bisher nur zwei mal (1x Füllung und 1x Zahnreinigung) in Anspruch genommen wozu habe ich dann diese Versicherung abgeschlossen wenn keine Sicherheit besteht???

Kann man sich nicht irgendwo beschweren? Als alle diesen Vertrag abgeschlossen haben stand überall 80 - 100% ige Übernahme!!!!! Hat jemand von euch schon was dazu Unternommen?
Die können doch nicht von heut auf Morgen einfach Vertragsinhalte ändern! Ohne Rechtschutz ist doch ein bisschen blöd!
soso
 

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